Samstag, 19. Dezember 2015

Das Dornenkind - Max Bentow



  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (24. August 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442204321
  • ISBN-13: 978-3442204328


Der Fund von drei Todesopfern, in deren Haut geheimnisvolle Botschaften geritzt wurden, stellt die Berliner Kriminalpolizei vor ein Rätsel. Während der Ermittlungen wird Trojans schlimmster Albtraum wahr: Er bekommt den Anruf einer Frau, die behauptet, die Tochter des „Federmannes“ zu sein. Der infame Serienmörder war dem Ermittler vor vier Jahren schwerst verletzt entwischt. Zu seinem Entsetzen schwört sie, dass ihr Vater am Leben ist. Trojan merkt schnell, dass er in einen fatalen Sog geraten ist. Denn der „Federmann“ wird nicht eher ruhen, bis er ihn vernichtet hat. 

Als begeisterte Leserin der Nils Trojan-Reihe freute ich mich sehr auf den nächsten Fall. 


Ist die Fortsetzung gelungen? In meinen Augen eigentlich schon.
Es war sehr spannend und man wollte unbedingt wissen wie der Sturz - bei dem jeder dachte, das ihn der Federmann niemals hätte überleben können - mit Dr. Gerd Brotter, alias dem "Federmann" weiter ging.
Wie konnte er überleben und flüchten? Wo hat sich der meist gesuchte Serienkiller all die Jahre versteckt? Alle Antworten werden zufriedenstellend beantwortet.



Die Story als Ganzes in "Das Dornenkind" fand ich gut gewählt, denn das plötzlich eine 23jährige Tochter des Federmanns, Wendy Hain, auftaucht, von der man eigentlich das ganze Buch über nicht so richtig weiß, ob sie nun auf der guten oder bösen Seite steht, war sehr spannend und Nerven zehrend erzählt.
Man konnte nie sicher sein, was sie im Schilde führt.



Nur Nils Trojan schwächelte etwas, denn er lies sich meiner Meinung nach recht schnell von der jungen Frau um den Finger wickeln, da hätte ich dem Herrn Kommissar doch etwas mehr Stärke zugetraut.
Zumal er im Verlauf der Geschichte noch einiges davon gebrauchen könnte, denn der Fall - man kann es sich denken - ist mehr als persönlich und lässt Trojan vor Angst schier verzweifeln.
Ob jedoch am Ende alles gut sein wird...? Das müsst ihr selbst heraus finden.


Mir hat der Fall wieder gut gefallen, jedoch hätte ich mir noch eine Spur mehr vom "Federmann" selbst gewünscht. Klar, er ist ist Bestandteil der Geschichte, aber im Grunde war er mir doch zu unscheinbar und ich hätte mir mehr von seiner früheren "Energie" gewünscht. 
Das Cover ist mal wieder super gelungen, ich finde es generell toll, dass die ganzen Cover der Reihe ähnlich aussehen.  


1 Kommentare:

Christine hat gesagt…

Die Reihe hatte ich jetzt noch gar nicht im Blick. Ich mag Krimis und Thriller recht gerne und lese sie auch viel. Daher bin ich aber mittlerweile auch total kritisch geworden und finde nicht mehr leicht neue, faszinierende Reihen...

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